Nachdem World Rugby nun die Entscheidung getroffen hat, die Teams aus Rumänien, Spanien und Belgien zu sanktionieren und Deutschland dadurch die Möglichkeit hat, weiter um die Qualifikation zum Rugby World Cup 2019 zu spielen, stehen nun die Termine für die weiteren Qualifikationsspiele fest.

Bereits bekannt: Deutschland wird zunächst in einem europäischen Play-off gegen Rugby-Europe-Trophy-Sieger Portugal antreten. Diese Partie ist kurzfristig für den 9. Juni angesetzt. Der Spielort in Deutschland wird in Kürze bekanntgegeben.

Der Sieger aus diesem Duell tritt in Hin- und Rückspiel gegen Samoa an. Das erste Duell wird am 30 Juni in Samoas Hauptstadt Apia ausgetragen, für das Rückspiel am 14. Juli geht es zurück nach Europa. Der Sieger aus diesen beiden Spielen ist direkt für die WM qualifiziert und würde in eine Vorrundengruppe mit Irland, Schottland, Japan und Russland gesetzt.

Das unterlegene Team bekommt aber noch eine Chance im Repechage-Turnier im November. Neben Kanada wären dort die Gegner der Sieger des Asien-Playoffs sowie der Zweitplatzierte des Africa Gold Cup. Der Sieger dieses Vierer-Turniers sichert sich den letzten RWC-Startplatz und würde in einer Gruppe mit Neuseeland, Südafrika, Italien und dem Afrika-Meister spielen.