1850
bis 1870
Die erste Rugby-Mannschaft auf deutschem Boden formierte sich um 1850 im Neuenheim College, einer angesehenen Heidelberger Privatschule. Heidelberger Jugendliche nannten das Spiel „Durchtragerles“, bei dem eine „Quetsch“ (Zwetschge, Pflaume) als Spielzeug benutzt wurde. 1865 führte der wohlhabende Brite William Cail das Rugbyspiel in Stuttgart und Bad Cannstatt ein. Bis 1870 flog der ovale Ball bereits in Bremen, Frankfurt/Main, Dresden, Darmstadt, Karlsruhe und in Hannover, das sich mit Heidelberg und Berlin zu einer bedeutenden Rugby-Hochburg entwickeln sollte.