Die deutschen U18-Junioren haben die Capricorn 7s im namibischen Windhoek auf dem zweiten Platz abgeschlossen. Im Turnierverlauf musste man sich lediglich dem hoch favorisierten südafrikanischen 7er-Nachwuchs zwei Mal geschlagen geben. Im Finale unterlag man der SA 7s Rugby Academy mit 0:46. Zuvor war man dem überlegenen Turniersieger schon 0:41 unterlegen gewesen.

„Über die Ergebnisse gegen Südafrika waren wir alle etwas enttäuscht. Wir hatten durchaus einige Chancen zu punkten und hätten das Spiel enger gestalten können. Am Ende waren es aber wichtige Erfahrungen, sich mit den besten Spielern dieser Altersklasse messen zu können, so die Nationaltrainer Jan Ceselka und Max Pietrek.

Nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr hatte man sich diesmal den Finaleinzug als Ziel gesetzt. Das war gelungen, sodass das Gesamtfazit positiv ausfällt. „Besonders gegen Zimbabwe und Namibia haben wir gezeigt, dass Spieler und Mannschaft eine gute Entwicklung gemacht haben und die Wettkampfsituation besser angeht. Besonders gut war das Angriffsspiel, noch gearbeitet werden muss am individuellen Tackling und an der kollektiven Verteidigung.“

Die Maßnahme in Namibia sei darauf ausgerichtet gewesen, die neuen Spieler zu integrieren und das System um einige Details zu ergänzen. Das sei insgesamt gut gelungen und konnte in den Spielen umgesetzt werden. „Hinsichtlich der EM-Vorbereitung sind wir absolut im Zeitplan.“

Der erste Turniertag war für die DRV-Auswahl bereits vielversprechend verlaufen. Gegen die Nationalteams aus Zimbabwe (21:16), Botswana (33:0) und Zambia (33:12) wurden drei Siege eingefahren. Am Samstagvormittag verlor man zunächst deutlich gegen Südafrikas U18, legte dann allerdings mit 29:7 gegen die Gastgeber den vierten Sieg im Turnier nach.