Der Deutsche Rugby-Jugendtag ebnet die neue Saison für den Nachwuchs-Rugbysport in Deutschland. Nach einer Neugestaltung des Spielbetriebs für die Altersklassen U16 und U18 sowie mit der Wiederwahl der DRJ-Vorsitzenden Romana Thielicke kann ein posivitves Fazit gezogen werden.

„Ich freue mich, dass ich wiedergewählt wurde. Ich danke den Landesverbänden und Vereinen das sie mit mir im vergangenen Jahr zusammengearbeitet haben. Wir können nun unsere Arbeit intensivieren“, so Thielicke. Zu Beginn der Versammlung wurden die Jugendsekretärin Natascha Evers sowie die ehemalige stellv. Jugendwartin Elke Bayer für ihre Engagements geehrt. Die Deutsche Rugby-Jugend wird den Strukturplan nun weiter konsequent umsetzen. Größte Änderung auf dem Deutschen Rugby-Jugend war die Neugestaltung des Spielbetriebs für die Altersklassen U16 und U18. Mit der Änderung wird in den beiden oberen Altersklassen der Deutsche Meister nicht mehr in Turnierform sondern in einem Ligaspielbetrieb ermittelt. Bevor es zu dem DRJT kam, bot die Deutsche Rugby-Jugend verschiedene Workshops an.

Die interessierten Ehrenamtlichen konnten am DRJT-Wochenende zwei Workshops besuchen. Zum einen konnte man sich auf dem Gebiet der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiterbilden, zum anderen wurde im Workshop „Pubertät, Freund/in, Schule und dann auch noch Sport“ über die Anforderungen an die heutigen Jugendlichen in den genannten Spannungsfeldern gesprochen. Die Teilnehmer befassten sich mit den Fragen „Wie motivieren wir unsere Jugendlichen?“ und „Wie können wir sie unterstützen?“. Am Ende wurde eine Checkliste bzw. Handreichung für die Vereine entwickelt, um die besprochene Herausforderung ohne Reibungsverluste zu bewältigen.

Der Presse-Workshop sollte die Möglichkeiten und Ideen für den Aufbau eines Medienteams innerhalb eines Vereins/Verbands geben und ein paar Kniffe, Tricks und Maßnahmen mit an die Hand geben. Die Referentin Dr. Tanja Kasischke vom Pressenetzwerk für Jugendthemen sprach über grundsätzliche Unterschiede zwischen Pressemitteilung und Zeitungsbericht und gab an passenden Stellen praxiserprobte Hinweise. Es wurde deutlich, dass das Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der deutschen Rugby-Landschaft immer noch stiefmütterlich behandelt wird. Die Versammlung war sich einig, dass weitere Workshops stattfinden sollen.

Aus diesem Grund wird parallel zur U18-Europameisterschaft in Heidelberg am 8. September ein Social-Media-Workshop für die Vereine durchgeführt. Weiterhin werden sich die verschiedenen Arbeitsgruppen der Deutschen Rugby-Jugend an diesem Wochenende zu ihren ersten Sitzungen treffen, um Maßnahmen und Aktivitäten zu besprechen. Das Ziel für die DRJ steht fest. Der Strukturplan wird nach und nach umgesetzt, um das Ziel „mehr Nachwuchssportler“ zu erreichen.