Größtes Sportevent nach Olympia und Fußball-WM
Die Rugby-Union-Weltmeisterschaft (Rugby World Cup) ist der wichtigste internationale Wettkampf im Rugby Union und wird seit 1987 alle vier Jahre unter derzeit zwanzig teilnehmenden Männer-Nationalmannschaften ausgetragen. Organisiert wird das Turnier vom International Rugby Board (IRB), dem Rugby-Union-Weltverband. Der verliehene Pokal, der Webb Ellis Cup, ist nach William Webb Ellis benannt, dem die Erfindung des Spiels zugeschrieben wird.
Die Rugby-Union-Weltmeisterschaft ist nach der Fußball-Weltmeisterschaft und den Olympischen Sommerspielen eines der größten internationalen Sportturniere der Welt. Amtierender Weltmeister ist Neuseeland, dass 2011 im eigenen Land mit dem Finalsieg gegen Frankreich den zweiten WM-Titel der Rugby-Historie gewinnen konnte.
Bei den Frauen wird ebenfalls alle vier Jahre unter den zwölf besten Teams der Welt der Rugby World Cup ausgetragen. Die ersten beiden Austragungen 1991 und 1994 waren vom Weltverband International Rugby Board (IRB) zunächst nicht offiziell anerkannt worden. Seit 1998 übernimmt die IRB selbst die Organisation. Die aktuellen Weltmeisterinnen stammen aus Neuseeland, die 2010 in England zum vierten Mal in Folge den Titel holten.