DM Frauen
Das Finale um den deutschen Meistertitel der Frauen verspricht ein sportlicher Höhepunkt zu werden. Treffen in der Rugby-Arena Saarlandstraße (Saarlandstraße 71) am Samstag (2. Juni, 15 Uhr) mit dem Nordmeister FC St. Pauli und dem Südmeister Heidelberger Ruderklub doch die zwei einzigen ungeschlagenen Teams der aktuellen Saison im Endspiel aufeinander. Und nicht nur das: Die braun-weißen Frauen treffen als achtmaliger Champion auf den Titelverteidiger aus der Kurpfalz. Daher werden auch zahlreiche Nationalspielerinnen in der Rugby-Arena Saarlandstraße auflaufen.
Im Halbfinale gewann der FC St. Pauli mit 25:17 gegen den Vorjahresfinalisten SC Neuenheim. Der Heidelberger RK setzte sich im zweiten Semifinale mit 119:0 überdeutlich gegen die SG Berliner SV/SC Berlin durch.
Als hoher Favorit geht Titelverteidiger RK Heidelberg ins Rennen. "Dagegen können wir uns nicht wehren nach einer solchen Saison", so Meistertrainer Alfred Jansen. "Die Hamburgerinnen haben sicher den Vorteil, dass sie in dieser Saison öfter 15er-Rugby spielen konnten. Bei uns im Süden ist es doch eher 10er oder 12er. Aber darauf freuen wir uns. Ich muss aber auch sagen, dass meine Spielerinnen derzeit hoch belastet sind mit Einsätzen in der 7er-Nationalmannschaft." Der FC St. Pauli ist für ihn schwer einzuschätzen. "Wir haben noch nicht gegen sie gespielt in dieser Saison, aber sie haben wohl gegen Neuenheim gute Leistungen gezeigt. Ich bin sicher, dass es deutlich schwerer und knapper wird als in unserem Halbfinale."
Staatsrätin Elke Badde aus der Hamburger Gesundheitsbehörde wird im Anschluss an das Finale die Siegerehrung übernehmen. Den Rahmen für dieses Endspiel bildet der 4. Störtebeker-Cup des FC St. Pauli, ein Kinder- und Jugendturnier für die Altersklassen von der U8 bis zu der U16.
29.05.2012