Nachdem man die Vorrunde als achtbestes Team abgeschlossen hatte und so im Rennen um einen der WM-Startplätze geblieben war, gab es für das deutsche Team am zweiten Turniertag nichts zu holen. Gegen Favorit Spanien ging man im Viertelfinale zwar in Führung und lag zur Halbzeit sogar noch vorn, doch dann bogen die Iberer die Partie eindrucksvoll noch in einen souveränen 31:7-Sieg um. Den Versuch hatte DRV-Kapitän Tim Menzel gelegt, Fabian Heimpel hatte auf 7:0 erhöht. Im Plate-Halbfinale bekam man es dann mit Schottland zu tun, die man in dieser Saison bereits einmal besiegen konnte. Diesmal jedoch war das deutsche Team über weite Strecken chancenlos und wurde bei der klaren 0:33-Niederlage zum Teil sogar vorgeführt. Die Partie um den siebenten Platz wurde nicht ausgespielt. Daher steht für den DRV bei den Algarve Sevens am Ende ein mit der Ukraine geteilter siebenter Platz zu Buche.
„Natürlich sind wir enttäuscht. Nicht nur, weil wir die WM-Qualifikation nicht geschafft haben, sondern vor allem, weil wir mehr können, als wir hier gezeigt haben. Das muss man aber eben auch abrufen, wenn es drauf ankommt. Das ist uns nicht gelungen. Hier war sicher mehr drin“, so der für das 7er-Rugby zuständige DRV-Vizepräsident Michael Schnellbach. „Man hat schon gesehen, dass wir individuell durchaus mithalten können, aber es gelingt uns noch nicht, unsere Leistung beständig in allen Spielen und über die gesamte Spielzeit durchzuhalten. Wir hatten hier eine gute Chance auf eine WM-Teilnahme, aber wir haben sie am Ende nicht genutzt. Fazit: Ziel klar verpasst!“
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