Bei der 7er-DM 2018 der Landesverbände (16./17. Juni) geht es in Hamburg nicht nur um den Meistertitel, Pokale und Platzierungen, sondern auch um Nominierungen für den kommenden EM-Lehrgang der deutschen 7er-Nationalmannschaft. Dieser steigt direkt im Anschluss an die Titelkämpfe vom 18. bis 20 Juni Juni am Bundestützpunkt in Heidelberg. Bundestrainer Vuyo Zangqa und sein Co-Trainer, der DRV-Rekordnationalspieler Clemens von Grumbkow, werden daher an den beiden Turniertagen in Hamburg Ausschau nach weiteren 7er-Talenten halten. (Foto: Jürgen Keßler)

Denn den vier besten Spielern des Hamburger Turniers außerhalb des etablierten Spielerkreises, die noch nicht dem 7er-Programm des Deutschen Rugby-Verbandes angehören, winkt eine Einladung zum EM-Vorbereitungslehrgang am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar. Dort können sie sich gemeinsam mit den aktuellen Nationalspielern auf das zweite Turnier der Grand Prix Series, welches vom 30. Juni bis 1. Juli im französischen Marcoussis stattfindet, vorbereiten.

Im Vorwege der 7er-DM zeigt sich Bundestrainer Zangqa begeistert von dem großen Anklang, den das Turnier in Hamburg findet. „Das insgesamt zwölf von 13 Landesverbänden gemeldet haben, ist ein sehr positiver Schritt auf dem Weg, eine 7er-Spielkultur in Deutschland zu etablieren. Wir kommen nicht nur zum Zuschauen nach Hamburg, sondern werden natürlich interessierten Spielern und Trainern jederzeit vor Ort mit unserem Fachwissen zur Verfügung stehen“, so der ehemalige südafrikanische Nationalspieler, der als Spieler mit seinem Heimatland die World Series gewinnen konnte. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Clemens von Grumbkow wird sich Zangqa daher alle Partien und jeden Spieler in der Rugby-Arena Stadtpark genau anschauen.